The Ferryman

The ferryman listened very attentively.

Listening, he absorbed everything, origin and childhood, all the learning, all the seeking, all joy, all woe.

One of the ferryman’s greatest virtues was that he knew how to listen like few other people.

Without a word, the speaker felt that the ferryman took in his words, silent, open, waiting, missing none, impatient for none, neither praising, not blaming, but only listening.

Siddartha felt what happiness it is to unburdened himself to such a listener, to sink his own life into his listener’s heart. his own seeking, his own suffering.

Hermann Hesse, Siddartha

Vasudeva hörte mit großer Aufmerksamkeit zu.

Alles nahm er lauschend in sich auf, Herkunft und Kindheit, all das Lernen, all das Suchen, alle Freude, alle Not.

Dies war unter des Fährmanns Tugenden eine der größten: er verstand wie wenige das Zuhören.

Ohne daß er ein Wort gesprochen hätte, empfand der Sprechende, wie Vasudeva seine Worte in sich einließ, still, offen, wartend, wie er keines verlor, keines mit Ungeduld erwartete, nicht Lob noch Tadel daneben stellte, nur zuhörte.

Siddhartha empfand, welches Glück es ist, einem solchen Zuhörer sich zu bekennen, in sein Herz das eigene Leben zu versenken, das eigene Suchen, das eigene Leiden.