Dyaden — sein mit dem, was ist — ein Wochenende meditativer Zwiegespräche

An die­sem Wochenende wid­men wir uns ganz dem, was im Moment in uns leben­dig ist. Sie erler­nen den Prozess der Dyaden-Meditationen und erfah­ren deren unter­stüt­zen­de Wirkung, um

  • in tie­fen Kontakt mit sich selbst und den eige­nen Bedürfnissen zu kom­men
  • inne­re Ruhe und Klarheit zu erfah­ren
  • bedin­gungs­lo­se Präsenz aus­zu­brei­ten
  • leben­di­ge Verbindung mit ande­ren zu erle­ben

Was sind Dyaden?
Dyaden sind eine beson­de­re Form der medi­ta­ti­ven Selbsterkundung zu zweit.
In einer Dyade sit­zen sich zwei Menschen gegen­über.
Eine Person erhält Raum und Zeit, in sich zu erkun­den, was gera­de leben­dig ist und dies aus­zu­drü­cken.
Die ande­re Person ist ein­fach nur da und nimmt auf­merk­sam wahr was da ist: Stumm, ohne zu bewer­ten und zu ana­ly­sie­ren.
Nach fünf Minuten wech­seln sich die bei­den Personen ab.

Was ist das Besondere an Dyaden?
Dyaden ermög­li­chen, mit sich selbst in einen tie­fen Kontakt zu kom­men und in aller Ruhe in sich hin­ein­zu­hor­chen.
Das was Dyaden so beson­ders macht ist, dass die­se medi­ta­ti­ve Selbsterkundung, von der empa­thi­schen Präsenz eines Gegenübers gehal­ten wird. Das bedin­gungs­lo­se Da-Sein und die absichts­lo­se Aufmerksamkeit eines ande­ren mensch­li­chen Wesens erlaubt der/dem Meditierenden tief in das eige­ne Sein ein­zu­tau­chen. In die­sem Beziehungs-Raum kann Neues bewusst und erfahr­bar wer­den. Neue, gefühl­te Erkenntnisse kön­nen ent­ste­hen.
Mehr zu Dyaden fin­det sich hier: In die­sem Videoclip (5 Min.) erklärt Robert Gonzales die Dyaden-Meditation.
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts haben in einer 2017 ver­öf­fent­lich­ten Studie die posi­ti­ve Wirkung von Dyaden auf die sozia­le Verbundenheit und die Gesundheit neu­ro­wis­sen­schaft­lich nach­ge­wie­sen.

Was braucht es von Ihnen?
Offenheit und Bereitschaft in sich hin­ein­zu­hor­chen und ande­ren mit Präsenz und Aufmerksamkeit Raum zu geben. Es sind kei­ner­lei Vorkenntnisse not­wen­dig.

Wie läuft das Dyaden-Wochenende ab?
Nach einer Einführung in den Dyadenprozess, wer­den wir das Wochenende vor­nehm­lich mit Dyaden-Meditationen ver­brin­gen. Dazwischen gibt es Zeit, das Erlebte in Stille zu inte­grie­ren und mit ande­ren zu tei­len.

Wer sind die Gastgeber?
John und Sun-Mi haben die­se Form der Dyaden-Meditation bei Robert Gonzales erlernt. Für bei­de sind Dyaden seit­dem ein regel­mäs­si­ger und lebens­näh­ren­der Bestandteil in ihrem Alltag.
John Gather
Ausbildungen und Workshops in Gewaltfreier Kommunikationen seit 2013
im Trainer Zertifizierungsprozess beim inter­na­tio­na­len Verband für Gewaltfreie Kommunikation CNVC
Seit 2013 ler­ne ich mit ande­ren Menschen die Haltung der Liebe/ Gewaltfreiheit zu leben und erle­ben. Meine Dankbarkeit gilt auch Robert Gonzales, der mir mit sei­ner Art den Weg des Mitgefühls näher brach­te.
Sun-Mi Shin
Ausbildungen in Erwachsenenbildung, Moderation, Mediation und media­ti­ons­ana­lo­ger Supervision
kon­ti­nu­ier­li­che Entwicklungsanstösse aus der Gewaltfreien Kommunikation seit 2007
Dyaden hel­fen mir im Alltag immer wie­der neu in Verbindung mit mir selbst zu sein und mehr und mehr aus die­ser Verbundenheit zu leben.

Datum, Zeiten
Samstag, den 20. Oktober 2018, 9.30 — 18.00 Uhr
Sonntag, den 21. Oktober 2018, 10.00 — 17.00 Uhr

Kosten
Wir wün­schen uns einen Kostenbeitrag von 120 EUR, 150 EUR oder 180 EUR.
Wägen Sie selbst ab, wie­viel Sie auf der Grundlage Ihrer finan­zi­el­len Mittel und Bedürfnisse bei­tra­gen möch­ten. Mit höhe­ren Beiträgen hel­fen Sie Menschen mit gerin­ge­ren finan­zi­el­len Mitteln die Teilnahme zu ermög­li­chen.

Kontakt
Bitte spre­chen Sie uns an wenn inhalt­li­che Fragen auf­tau­chen oder der Kostenbeitrag Ihrer Teilnahme im Weg steht: info@johngather.de oder sun-mi.shin@hotmail.com

Ort & Anmeldung
Webseite Forum Demokratie, Düsseldorf