Feindbildarbeit als Weg in unsere Kraft

Wo Feinde sich ver­söh­nen ent­steht ein hei­li­ger Ort.

Eine gro­ße Chance der Gewaltfreien Kommunikation liegt in der Magie des Verwandelns von Feindbildern. Dazu braucht es zunächst ein­mal Ehrlichkeit. In wel­cher Form leben in unse­rem Herzen Gedanken und Einschätzungen ande­rer Menschen, die die­se Menschen falsch machen, mora­lisch ver­ur­tei­len, ja, sogar ent­mensch­li­chen? „Sie ist für mich ein wirk­li­ches Monster.“ 

Und wenn ich sol­che Feindbilder in mir fin­de, was mache ich dann mit ihnen? Glaube ich uner­schüt­ter­lich an ihre Wahrheit und grün­de eine Partei? Gegen Rechts, gegen links, gegen alle die für etwas sind? Oder ver­ur­tei­le ich mich sel­ber, weil ich schlecht über ande­re den­ke und das nicht mei­nem Selbstbild entspricht?

Egal wie die Feindbilder in uns leben — ob in Politik oder Geschichte, in unse­rer Familie oder Arbeitsumgebung, der Prozess der Gewaltfreien Kommunikation hilft uns unser Feindbild in Bedürfnisse zu ver­wan­deln. Dazu braucht es eine dop­pel­te inne­re Arbeit der Empathie. Wenn es gelingt kön­nen wir eine tie­fe inne­re Befreiung erle­ben und unser vol­les Potential aus einer tie­fen Verbundenheit leben. 

Für die­se dop­pel­te inne­re Arbeit der Empathie neh­men wir uns an die­sem Wochenende viel Zeit. An jedem Tag machen wir Raum für einen gro­ßen Feindbildprozess. Dabei ist für mich sowohl die Arbeit an per­sön­li­chen Feinden, wie auch die Arbeit an all­ge­mei­nen Feindbildern wie Verbrechern, Mördern oder Folterknchten will­kom­men. Lass uns einen gemein­sa­men Schritt zu mehr Frieden machen, Frieden im eige­nen Herzen.

Termin: Sa 5.9 und So 6.9.2020, jeweils 9.30–17 Uhr
Ort: Seminarhaus am Rhein, Bonn
Investition: 190 Euro, in Zusammenarbeit mit Indito: Anmeldung hier
Leitung: John Gather